Nachrichten aus Berlin

Mit Bierflasche und Reizstoff aufeinander losgegangen

Berlin - Steglitz-Zehlendorf (ots) - Sonntagabend eskalierte eine Situation zwischen zwei Männern innerhalb einer S-Bahn derart, dass beide am Ende in Krankenhäusern behandelt werden mussten. Gegen 20:40 Uhr befand sich ein 25-Jähriger in einer S-Bahn der Linie S1, als zwei Personen am S-Bahnhof Mexikoplatz zustiegen und sich zu ihm in eine Vierersitzgruppe setzten. Als sich der 25-Jährige und der zugestiegene 26-Jährige gegenseitig auf die Füße traten, entwickelte sich aus dem Streit eine Rangelei zwischen den Personen. Die Männer spuckten sich gegenseitig an und traten sich mit den Füßen gegen die Beine. Im weiteren Verlauf griff der 25-Jährige nach einer am Boden liegenden Bierflasche und schlug damit auf den Kopf des 26-Jährigen. Dieser setzte sich wiederum mit einem Pfefferspray zur Wehr. Als der Begleiter des 26-Jährigen in die Situation eingriff, beruhigte sich die Lage schließlich. Die Bundespolizei ermittelt u. a. aufgrund des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und des unerlaubten Aufenthaltes gegen den 25-Jährigen türkischen Staatsangehörigen. Gegen den 26-jährigen polnischen Staatsangehörigen wird ebenfalls wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Beide Personen kamen zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof Am Ostbahnhof 10243 Berlin Tel. +49 (0) 30 2936188-103 Mobil: +49 (0) 175 90 22 405 E-Mail: bpoli.b-obf.controlling@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Original-Content von: Bundespolizeidirektion Berlin, übermittelt durch news aktuell

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Geschädigte nach sexueller Belästigung gesucht

Berlin - Tempelhof-Schöneberg (ots) - In der Nacht zu Sonntag soll ein 29-Jähriger eine Frau in einer S-Bahn der Linie S41 gegen deren Willen gefilmt und berührt haben. Die Bundespolizei sucht nach der unbekannt gebliebenen Frau. Kurz vor Mitternacht soll der 29-Jährige die Frau zunächst während der Fahrt vom S-Bahnhof Hermannstraße in Richtung Berlin Südkreuz gefilmt und sie im weiteren Verlauf im Bereich des Oberkörpers begrapscht haben. Ein Zeuge schritt ein, woraufhin sich ein lautstarker Streit zwischen den beiden Männern entwickelte. Nachdem die Frau den Zug am S-Bahnhof Tempelhof verließ, drohte der 29-Jährige dem 24-jährigen Zeugen verbal. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den syrischen Staatsangehörigen kurz darauf vorläufig fest. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 29-Jährigen aufgrund des Verdachtes der sexuellen Belästigung sowie der Bedrohung und sucht im Rahmen der weiteren Ermittlungen nach der unbekannt gebliebenen Geschädigten. Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Identität der Frau, die die S-Bahn der Linie S41 am S-Bahnhof Tempelhof verlassen haben soll, machen können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizei rund um die Uhr unter der Rufnummer 030 / 297779 0 sowie der kostenlosen Servicenummer 0800 / 6 888 000 entgegen. Darüber hinaus kann auch jede andere Polizeidienststelle kontaktiert werden. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof Am Ostbahnhof 10243 Berlin Tel. +49 (0) 30 2936188-103 Mobil: +49 (0) 175 90 22 405 E-Mail: bpoli.b-obf.controlling@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Original-Content von: Bundespolizeidirektion Berlin, übermittelt durch news aktuell

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Reisetipps vom Zoll / So bleibt die Rückkehr aus dem Urlaub stressfrei
Hauptzollamt Berlin - vor 5 Tagen

Berlin (ots) - In der nächsten Woche beginnen in Berlin die großen Sommerferien. Damit Reisende gut vorbereitet in den Urlaub starten können und unangenehme Überraschungen bei der Rückkehr ausbleiben, klärt der Zoll über die wichtigsten Reisebestimmungen auf und gibt einen Überblick, wo sich Bürgerinnen und Bürger ganz einfach und gezielt informieren können. Online: www.zoll.de Auf der Internetseite des Zolls (www.zoll.de/reisen) sowie in der Online-Broschüre "Reisezeit - Ihr Weg durch den Zoll" erfährt man unter anderem, welche Souvenirs bedenkenlos aus dem Ausland mitgebracht werden können, welche Reisefreimengen für die Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern gelten und von welchen Waren man auf jeden Fall die Finger lassen sollte. So dürfen beispielsweise bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Großbritannien, Ägypten) und aus Sondergebieten (z.B. Kanarische Inseln, französische Übersee-Departements) mitgebrachte Waren zu nichtgewerblichen Zwecken nur innerhalb bestimmter Mengen- und Wertgrenzen pro Person abgabenfrei nach Deutschland eingeführt werden. Insbesondere für Tabakwaren, Alkohol und alkoholartige Getränke sowie Arzneimittel und Kraftstoffe sind bestimmte Freimengen zu beachten, die nicht überschritten werden dürfen. Bei Substituten für Tabakwaren (z.B. Liquids für E-Zigaretten - nur für Personen ab 17 Jahren) sowie anderen Waren müssen hingegen bestimmte Wertgrenzen eingehalten werden: - Bis zu einem Warenwert von insgesamt 300 Euro - Bei Flug- bzw. Seereisenden bis zu einem Warenwert von insgesamt 430 Euro - Bei Reisenden unter 15 Jahren bis zu einem Warenwert von insgesamt 175 Euro Wichtig: Waren, für die eine besondere Mengengrenze (z.B. Tabakwaren oder Alkohol) gilt, werden beim Warenwert nicht mit eingerechnet. Reisen innerhalb der EU unterliegen dagegen grundsätzlich keinen Beschränkungen. Eine Ausnahme besteht allerdings für sogenannte Genussmittel (z.B. Alkohol und alkoholhaltige Getränke, Tabakwaren und Substitute für Tabakwaren sowie Kaffee), für die EU-weit nationale Verbrauchsteuern erhoben werden. Für diese Waren sind daher auch bei Reisen innerhalb der EU bestimmte Vorschiften und Richtmengen, bei denen ein Verbringen für den Eigenbedarf angenommen wird, zu beachten. Für die aus einem Drittland, einem Sondergebiet oder aus einem anderen Mitgliedstaat mitgebrachten Waren gelten die jeweiligen Freimengen jedoch nur, wenn diese von den Reisenden mitgeführt werden. Werden die Waren zum Beispiel voraus- oder nachgesandt, als Frachtsendung aufgegeben, im Postverkehr oder von einem Express- oder Kurierdienst befördert, gelten andere Regelungen. Zoll-App: Zoll und Reise Einen sehr guten Überblick über die wichtigsten Zollbestimmungen können sich Reisende auch unterwegs über die kostenlose Smartphone-App "Zoll und Reise" verschaffen. Zur Vermeidung von Roaming-Gebühren benötigt die App keine Internetverbindung und ist daher auch für den Urlaub im Ausland bestens geeignet. Online: Artenschutz-Online Zum Schutz der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt rät der Zoll, auf Reisesouvenirs aus Tieren oder Pflanzen zu verzichten. Durch den Kauf derartiger Waren tragen Touristen - meist unwissend - dazu bei, dass der Bestand vieler Arten weltweit gefährdet ist. Der Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen, Teilen davon oder Waren daraus ist streng reglementiert. Verstöße werden konsequent verfolgt. Im Fall des Falles werden die Waren eingezogen und es drohen hohe Bußgelder oder Strafen. Um auch hier nichts falsch zu machen, bietet die Website www.artenschutz-online.de wichtige Informationen zu geschützten Tieren und Pflanzen, die man keinesfalls mitbringen sollte. Pressesprecher Michael Unglaube rät: "Damit die schönsten Wochen des Jahres in guter Erinnerung bleiben und man bei der Rückkehr nicht in Konflikt mit den geltenden Gesetzen gerät, sollten sich Reisende immer vor Reiseantritt über die wichtigsten Zollbestimmungen informieren. Denn auch im Reiseverkehr gilt der Grundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht." Rückfragen bitte an: Hauptzollamt Berlin Michael Unglaube Telefon: 030-690096220 E-Mail: presse.hza-berlin@zoll.bund.de www.zoll.de Original-Content von: Hauptzollamt Berlin, übermittelt durch news aktuell

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LPI-J: Vermisstenmeldung

Jena/Berlin (ots) - Seit Dienstagvormittag, den 28. Juni 2022, wird die 15-jährige Lilly B. aus Jena vermisst. Lilly ist circa 1,75 m groß, von normaler Statur und hat lange dunkelblonde Haare. Lilly B. wurde in den Morgenstunden des Dienstages letztmalig, gegen 09:45 Uhr, durch eine Verwandte im Stadtgebiet gesehen. Nach derzeitigen Erkenntnissen kehrte die Vermisste anschließend nochmals zur Wohnanschrift zurück, packte diverse Bekleidungsgegenstände in einen Rucksack und entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung. Als Lilly am 28.Juni das Wohnhaus verließ, trug sie schwarze Kleidung, graue Schuhe der Marke "Nike" und führte einen schwarzen Rucksack bei sich. Die Vermutung liegt nahe, dass sich Lilly auf dem Weg nach Berlin befindet, bzw. sich im Bereich der Landeshauptstadt aufhält, da sie dorthin Kontakte pflegt. Wer kann Angaben zum Aufenthalt von Lilly B. geben? Wer hat das Mädchen seit ihrem Verschwinden am Dienstagvormittag im Bereich Jena oder Umgebung gesehen, oder kann andere Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten geben? Hinweise bitte an die Polizei Jena unter 03641 - 810 oder jede andere Polizeidienststelle. Rückfragen bitte an: Thüringer Polizei Landespolizeiinspektion Jena Telefon: 03641-81 1504 E-Mail: Pressestelle.LPI.Jena@polizei.thueringen.de http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx Original-Content von: Landespolizeiinspektion Jena, übermittelt durch news aktuell

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Mariana Harder-Kühnel: Ampel treibt Millionen von Bürgern in Armut

Berlin (ots) - Rund 14 Millionen Menschen in Deutschland leben einer Erhebung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes nach in Armut. Besonders Selbstständige und Kinder gelten demnach immer öfter als "arm". Dazu Mariana Harder-Kühnel, stellvertretende AfD-Bundessprecherin: "Die Politik der Ampelregierung trägt sichtbare Früchte. Denn als arm gilt, wer lediglich über 60 Prozent des Durchschnittseinkommens in Deutschland verfügt. Sowohl bei Rentnern, Kindern, Erwerbstätigen und Selbstständigen ist die Zahl der Armutsfälle so hoch wie noch nie. Und das kommt nicht von ungefähr: Der um sich greifenden Inflation setzen Grüne, SPD und FDP nicht nur nichts entgegen, sondern verstärken sie künstlich durch immer höhere Abgaben und Steuern und durch eine Energiepolitik, die weder nachhaltig noch bezahlbar ist. So sorgt beispielsweise die anlasslose Abschaltung der noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerke dafür, dass die Strompreise spätestens ab Dezember noch einmal kräftig anziehen werden. Diese Politik trifft logischerweise den Kern unserer Gesellschaft: Rentner, die aufgrund einer verfehlten Rentenpolitik schon ohne Inflation dazu gezwungen sind, sich mit prekären Arbeitsverhältnissen oder dem Sammeln von Pfandflaschen über Wasser zu halten, Familien, die sich Kinder kaum noch leisten können, oder eben Selbstständige, die mit einer enormen Steuerlast zu kämpfen haben. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Ampelregierung hier gegensteuert. Im Gegenteil wird sie die Situation in den kommenden Wochen und Monaten noch verschlimmern. Unser Land braucht eine politische Kraft, die das Wohl der Bürger in den Vordergrund stellt und entsprechend agiert. Möglich ist das nur mit der AfD." Preistreiber stoppen! Die Teuerungen sind die Folge schlechter Politik. https://www.afd.de/preistreiber-stoppen/ Pressekontakt: Alternative für Deutschland Bundesgeschäftsstelle Schillstraße 9 / 10785 Berlin Telefon: 030 - 220 23 710 E-Mail: presse@afd.de Original-Content von: AfD - Alternative für Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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Reisen in Zeiten der Inflation: So teuer wird der Sommerurlaub 2022

Berlin (ots) - Nach zwei Jahren Pandemie, in denen Reisen nur eingeschränkt möglich waren, freuen sich viele Deutsche auf den diesjährigen Sommerurlaub. Doch Meldungen über hohe Inflationsraten und steigende Preise machen auch vor der Reisebranche nicht halt. Laut einer Analyse der Preisvergleichsplattform idealo müssen Reisende in dieser Sommersaison zum Teil 46 Prozent mehr Budget einplanen als im Vorjahr. Wie eine aktuelle Umfrage (https://www.idealo.de/unternehmen/pressemitteilungen/inflation-umfrage-entlastungspaket-enttaeuschend) [1] von idealo zeigt, versuchen 42 Prozent der Verbraucher:innen, Geld zu sparen, indem sie Abstriche bei Urlauben und Reisen machen. Inwiefern sich die hohe Inflationsrate tatsächlich in den Kosten für diesjährige Urlaubsreisen widerspiegelt, hat idealo anhand zwei unterschiedlicher - bei deutschen Urlauber:innen beliebten - Reisen exemplarisch analysiert: einer Flugreise nach Mallorca sowie einem Campingurlaub in Österreich. Untersucht wurden die Kosten für An- und Abreise sowie Unterkunft (ohne Verpflegung) für sechs Nächte pro Person im August im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Außerdem beinhaltet die Analyse beispielhaft Durchschnittspreise einzelner Produkte, die klassischerweise auf der Packliste stehen. Urlaub auf Mallorca dieses Jahr 46 Prozent teurer Kosteten ein Hin- und Rückflug [2] nach Palma de Mallorca im August 2021 noch durchschnittlich 65 Euro pro Person, müssen Reisende diesen Sommer mit einem Durchschnittspreis von rund 92 Euro im Schnitt 41 Prozent mehr bezahlen. Auch eine Hotelübernachtung auf der spanischen Insel ist in diesem Jahr deutlich teurer: Während Urlauber:innen letzten August nur umgerechnet 69 Euro pro Nacht zahlen mussten, kostet eine Übernachtung in dieser Saison rund 101 Euro [3]. Für An- und Abreise sowie sechs Nächte im Hotel zahlen Verbaucher:innen in diesem August somit insgesamt 695 Euro und damit 46 Prozent mehr als im Vorjahresmonat [4]. Neben den höheren Kosten für Anreise und Unterkunft müssen Reisende in diesem Sommer auch für typische Produkte [5] wie etwa Koffer (+30 Prozent), Badeschuhe (+36 Prozent) oder Sonnenpflege (+4 Prozent) tiefer in die Tasche greifen. Spritkosten treiben Kosten für Camping-Urlaub in die Höhe Wer sich in diesem Jahr für einen Camping-Urlaub mit dem eigenen Auto (alternativ inklusive Caravan) entscheidet, muss sich trotz des Tankrabatts auf hohe Spritkosten einstellen. Während die Hin- und Rückfahrt bei einem durchschnittlichen Benzinverbrauch [6] von Berlin nach Zell am See letztes Jahr noch rund 161 Euro kostete (mit Caravan: 252 Euro), bezahlen Autofahrer:innen für dieselbe Strecke in diesem Jahr durchschnittlich 43 Prozent mehr (ohne Caravan: 230 Euro, mit Caravan: 359 Euro). Die Kosten für Übernachtungen auf Campingplätzen in Österreich [7] sind im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 7 Prozent gestiegen - pro Person zahlen Camper:innen in der diesjährigen Hochsaison umgerechnet rund 17 Euro. Ein einwöchiger Aufenthalt im August 2022 kostet somit etwa 101 Euro. Insgesamt müssen Reisende für einen Camping-Urlaub in Österreich inklusive Hin- und Rückfahrt aus Berlin in diesem Jahr also 341 Euro einkalkulieren - 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Camper:innen, die sich im Voraus noch mit entsprechendem Equipment ausstatten möchten, müssen auch hier mit höheren Preisen rechnen: So kosten etwa Outdoor-Schuhe (+7 Prozent), Rucksäcke (+6 Prozent) und Campinggeschirr (+10 Prozent) mehr als im Vergleichszeitraum 2021. [1] Landesweite Online-Befragung im Juni 2022 mit 1.016 Teilnehmenden [2] Suchzeitraum: 01.01. - 31.05., Reisezeitraum August. Der angegebene Preis versteht sich als Medianpreis pro Person. Zusätzliche Kosten wie zum Beispiel für Gepäck sind nicht enthalten. [3] Die Berechnung basiert auf dem Preis für ein Doppelzimmer, das von zwei Personen belegt wird. Durchschnittspreis für ein Doppelzimmer im August 2021: 137 Euro; August 2022: 201 Euro. Suchzeitraum: 01.01. - 31.05., Reisezeitraum August. [4] Hierbei handelt es sich nicht um eine Pauschalreise, sondern um separat gebuchte Flüge und Hotels. [5] Die Daten basieren auf Durchschnittspreisen der jeweiligen Kategorie auf idealo.de im Mai 2021 sowie Mai 2022 [6] Die Daten basieren auf einem Verbrauch von 7,7 l auf 100 km (inkl. Caravan: 12 l), Kraftstoff (DE): Super E 10 (Preis/Liter: 1,93 EUR), Kraftstoff (AT): Euro Super (Preis/Liter: 2,04 EUR) [7] Die Daten wurden auf Basis des ADAC-Vergleichspreises berechnet. Dieser gibt an, wie viel eine dreiköpfige Familie für eine Übernachtung in der Sommer-Hauptsaison aufbringen muss. Enthalten sind neben den Übernachtungskosten für 2 Erwachsene und ein 10-jähriges Kind auch Nebenkosten wie Standplatzgebühr, Strom, Warmduschen, Kurtaxe. Pressekontakt: Christina Vieth Mobil: +49 (0)175 604 50 62 E-Mail: presse@idealo.de Anna Shochot Mobil: +49 (0) 151 2450 2308 E-Mail: presse@idealo.de Original-Content von: Idealo Internet GmbH, übermittelt durch news aktuell

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"Wer für Kriegsverbrechen verantwortlich ist, muss zur Rechenschaft gezogen werden" / 20 Jahre Internationaler Strafgerichtshof

Berlin (ots) - Vor 20 Jahren, am 1. Juli 2002, nahm der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag seine Arbeit auf. Anlässlich dieses Jahrestags erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Die Schaffung des Internationalen Strafgerichtshofs war ein Meilenstein für den Schutz der Menschenrechte. Seitdem ist klar: Wer für schwerste Menschenrechtsverletzungen oder die Missachtung des Gewaltverbots verantwortlich ist, kann durch den Strafgerichtshof zur Rechenschaft gezogen werden - auch Staats- oder Regierungschefs und Regierungsmitglieder. Es gibt keine Immunität für die politische Führung eines Staates. Mit dem Inkrafttreten des Römischen Statuts, der Rechtsgrundlage des Strafgerichtshofs, am 1. Juli 2002 wurde erstmals in der Geschichte ein internationales Gericht geschaffen, das auf Dauer angelegt und für die Strafverfolgung von schwersten Menschenrechtsverletzungen zuständig ist: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen. Seit 2018 ahndet der Strafgerichtshof auch Verbrechen der Aggression, also die Planung, Vorbereitung oder Führung eines Angriffskrieges. Es ist daher richtig, dass der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine eröffnet hat. Denn diejenigen, die Angriffe auf die Zivilbevölkerung, Folter, sexualisierte Gewalt und die Ermordung von Zivilpersonen in besetzten Ortschaften zu verantworten haben, müssen strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden. Damit wird den Opfern dieser Menschenrechtsverletzungen Gerechtigkeit zuteil, und die Weltgemeinschaft bekräftigt die Geltung der Menschenrechte als Fundament des friedlichen Zusammenlebens. Alle Staaten sind deshalb aufgerufen, den Chefankläger bei der Sammlung und Sicherung von Beweisen zu unterstützen. Die Ahndung schwerster Menschenrechtsverletzungen ist ein gemeinsames Anliegen der Weltgemeinschaft. Ganz besonders wichtig ist es, psychosoziale Unterstützung für Betroffene und andere Zeuginnen und Zeugen sicherzustellen - vor, während und nach ihrer Aussage. Hierfür sollten die Staaten finanzielle und praktische Hilfe leisten. Deutschland ist aufgerufen, hier beispielhaft voranzugehen." Pressekontakt: Ute Sonnenberg, 2. Pressesprecherin Telefon: 030 259 359 - 453 E-Mail: sonnenberg@institut-fuer-menschenrechte.de Twitter: @DIMR_Berlin Original-Content von: Deutsches Institut für Menschenrechte, übermittelt durch news aktuell

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Umfrage: Weniger Menschen zufrieden mit medizinischer Versorgung
AOK-Bundesverband - vor 6 Tagen

Berlin (ots) - Seit Beginn der Corona-Pandemie glauben immer weniger Menschen in Deutschland, dass die Gesundheitsversorgung in ihrer Region gut oder sehr gut funktioniert. Nach der ersten Corona-Welle im Sommer 2020 hatten das 78 Prozent angegeben, im Mai 2022 sind es nur noch 62 Prozent. Auch bei der Frage nach der Zufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung insgesamt zeigt sich der negative Corona-Einfluss. Lag die Gesamtzufriedenheit im Sommer 2020 noch bei 85 Prozent und damit über Vor-Corona-Niveau, so sinkt diese im Mai 2022 deutlich auf 78 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus einer aktuellen repräsentativen Follow-up-Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa unter rund 2.000 Bürgerinnen und Bürgern, die der AOK-Bundesverband im Rahmen seiner Initiative "Stadt.Land.Gesund." beauftragt hat. Bei der Zufriedenheit mit der Gesundheitsversorgung zeigten sich noch "vergleichsweise robuste Werte", bewertet die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, die Ergebnisse. "Allerdings müssen wir jetzt aufpassen, dass sich der Trend nach unten nicht fortsetzt." Der Rückgang bei den Zufriedenheitswerten zwischen 2020 und 2022 spiegelt sich auch in der Bewertung der einzelnen Angebote des Gesundheitswesens wider: Sinkende Werte sind bei den Hausärzten (von 79 auf 73 Prozent), Krankenhäusern (von 77 auf 73 Prozent), Fachärzten (von 58 auf 52 Prozent), ambulanten Pflegeeinrichtungen (von 55 auf 50 Prozent) und stationären Pflegeeinrichtungen (von 51 auf 46 Prozent) zu verzeichnen. Generell sank die Zufriedenheit mit den Einrichtungen der Gesundheitsversorgung deutlicher als bei anderen wichtigen Infrastruktureinrichtungen, etwa Schulen und Bildungseinrichtungen (von 74 auf 72 Prozent) oder Einkaufsmöglichkeiten (konstant 84 Prozent). "Offenbar machen sich verstärkt Erfahrungen aus der zweiten bis vierten Corona-Welle bemerkbar. Anlass zur Sorge ist aus unserer Sicht die Tatsache, dass Personen mit pflegebedürftigen Angehörigen oder schlechtem Gesundheitszustand noch einmal deutlich unzufriedener sind", so Reimann. Letztere Personengruppe bewertet die medizinische Versorgung im Jahr 2022 insgesamt um 19 Prozentpunkte schlechter als der Durchschnitt der Befragten. Auch die Gesundheitsversorgung speziell in der Corona-Pandemie wird von dieser Gruppe deutlich kritischer gesehen. Hier geben nur 58 Prozent die Noten "gut" oder "sehr gut". Diese Kritik wird auch an den Zufriedenheitswerten mit konkreten Angeboten wie beispielsweise der stationären Versorgung deutlich: Unter den Personen mit schlechtem Gesundheitszustand waren nur knapp 63 Prozent zufrieden mit der Krankenhaus-Versorgung. Das sind noch einmal knapp zehn Prozent weniger als im Durchschnitt. Reimann: Stärker auf Belange von vulnerablen Gruppen achten AOK-Verbandschefin Reimann mahnt vor diesem Hintergrund, stärker auf Belange von vulnerablen Gruppen in Gesundheitswesen zu achten: "Es darf nicht sein, dass wir die gesundheitlich und sozial schlechter gestellten Menschen weiter abhängen." Dass es während der Corona-Krise mehr Probleme in der Gesundheitsversorgung gegeben habe, verwundere niemanden. Auffällig sei jedoch, dass die Zufriedenheit insgesamt deutlich abnähme, insbesondere bei sozial Schwächeren und Personen mit schlechterem Gesundheitszustand. In der Wahrnehmung der Befragten lagen die Hauptprobleme während der Corona-Krise in erster Linie bei verschobenen Krankenhaus-Behandlungen und überforderten Gesundheitsämtern. Auch die Mehrfachbelastungen für pflegende Angehörige durch das Wegbrechen von Hilfestrukturen und Dienstleistungen werden genannt. Diese drei Problemfelder werden 2022 nicht nur viel häufiger angegeben als 2020, sie werden auch überdurchschnittlich oft von Personen mit pflegebedürftigen Angehörigen und auch Menschen mit schlechtem Gesundheitszustand kritisiert. Ebenfalls auffällig: Nur noch zwei von drei Befragten hatten im Mai 2022 das Gefühl, dass die Notfallversorgung in der Pandemie funktioniert habe. 2020 waren das noch drei Viertel. Auch Probleme mit der Notfallversorgung wurden überdurchschnittlich häufig von Personen mit schlechtem Gesundheitszustand wahrgenommen. Die viel beschworenen positiven Erfahrungen mit der Videotelefonie sind bisher nur für eine kleine Minderheit der Befragten zum Tragen gekommen: Nur sieben Prozent der Bevölkerung sind bisher über Videotelefonie behandelt worden (zwei Prozentpunkte mehr als 2020). Allerdings war die Zufriedenheit dieser noch sehr kleinen Gruppe groß (90 Prozent sehr oder eher zufrieden). Auch die Aufgeschlossenheit für Videotelefonie ist weiter gestiegen: Während sich im Jahr 2019 nur jeder Zweite eine ärztliche Behandlung per Videotelefonie vorstellen konnte, sind es aktuell bereits zwei von drei Befragten. Corona-Effekte spiegeln sich in fast allen Befragungs-Ergebnissen Eine deutliche Verschiebung gegenüber 2020 zeigt sich auch bei den Angaben zu möglichen Lehren aus der Pandemie. So bejahen nur noch 34 Prozent, dass sich dezentrales Krisenmanagement bewährt habe. 2020 waren es noch 48 Prozent. Ansonsten gibt es weiterhin hohe Zustimmungswerte von jeweils weit über 90 Prozent zu den Aussagen, dass es eine flächendeckend gute Versorgung auch in ländlichen Regionen brauche, Pflegeangebote aufrechtzuerhalten sind und Gesundheitsberufe mehr Wertschätzung verdienen. Inzwischen gibt es noch mehr Zustimmung dafür, dass wirtschaftliche Fragen im Gesundheitswesen keine Rolle spielen dürfen (87 Prozent), insbesondere unter Personen mit schlechtem Gesundheitszustand (96 Prozent). "Die Corona-Effekte spiegeln sich in fast allen Ergebnissen dieser Befragung wider", findet Reimann. An einer Stelle werde deutlich, wo die Menschen die wichtigsten Aufgaben für die Politik sehen: Gefragt nach den Themen, die aktuell wichtig sind und worum sich Bundesregierung kümmern sollte, liegt die "Stärkung des Gesundheitssystems" auf Platz zwei (83 Prozent), ungefähr auf gleichem Niveau mit Klimaschutz (81 Prozent). Nur Investitionen im Bereich Bildung werden als noch wichtiger bewertet (88 Prozent). "Das Gesundheitsthema hat in der Zustimmung gegenüber 2020 (78 Prozent) noch einmal um fünf Prozentpunkte zugelegt. Das sollte uns motivieren, das Gesundheitswesen für alle Menschen noch leistungsfähiger und gerechter zu gestalten", so Reimann. Und einen weiteren wichtigen Hinweis nimmt Reimann aus der Befragung mit: "Egal, ob bei einer Behandlung im Krankenhaus oder bei einem niedergelassenen Arzt: Weiterhin stellt nachweislich gute Qualität das wichtigste Entscheidungskriterium dar - und das über alle Bevölkerungsgruppen." Hinweise für die Redaktionen: Die Ergebnisse der Befragung finden Sie unter www.aok-bv.de. Die Befragung zur Gesundheitsversorgung wurde vom Meinungsforschungsinstitut forsa vom 27. April bis 20. Mai 2022 in Privathaushalten unter Erwachsenen in Form von Telefoninterviews durchgeführt. Zum ersten Teil (Themenprioritäten, Zufriedenheiten insgesamt und mit Infrastruktureinrichtungen vor Ort, Einstellungen zu verschiedenen Angeboten der Gesundheitsversorgung und Entscheidungsfaktoren) gab es im Rahmen der AOK-Initiative "Stadt.Land.Gesund." bereits zwei Vorläufer-Befragungen Anfang 2019 sowie Mitte 2020. Der Teil zur Corona-Pandemie wurde erstmals in der Befragung 2020 miterhoben. "AOK im Dialog" zur Gesundheitsversorgung vulnerabler Gruppen Zur besseren Gesundheitsversorgung vulnerabler Gruppen veranstaltet der AOK-Bundesverband am 5. Juli 2022 von 18:30 bis 20 Uhr in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin einen Polit-Talk. Titel: "Zugehen, nicht übergehen". Teilnehmen werden unter anderem die Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dagmar Schmidt (SPD), Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen) und Sepp Müller (CDU/ CSU). Die Veranstaltung kann per Livestream online verfolgt werden: https://www.aok-bv.de/engagement/aok_im_dialog/ Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle: Dr. Kai Behrens Telefon: 030 / 34646-2309 Mobil: 01520 / 1563042 E-Mail: presse@bv.aok.de Original-Content von: AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

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